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Schloß Lüntenbeck Schwebebahn in Vohwinkel 1923 Rathaus Vohwinkel 1912 Kaiserplatz in Vohwinkel 1929 Neuer Bahnhof Vohwinkel 1909 Schöller 1928

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Urkunden zur Vohwinkeler Geschichte


Die Chronik ist eine Aufzeichnung geschichtlicher
Vorgänge in der Reihenfolge ihres Geschehens.

Die Chronik für Vohwinkel befindet sich im Aufbau.

Eine vollständige Darstellung kann nicht erreicht, sondern nur
angestrebt werden. Es wird begonnen, einige Ereignisse
in dieser Chronik aufzulisten. Sollten Sie Anmerkungen
oder Vorschläge für diese Chronik haben, so senden Sie
bitte eine E-Mail an den Administrator der Website.

 

 

2009

Am 1. September Festakt 100 Jahre Notariat Wuppertal-Vohwinkel 1909-2009 im Evangelischen Gemeindezentrum an der Gräfrather Straße.

2008

Am 17. und 18. Mai Stadtteilfest in Wuppertal-Vohwinkel. Der neue Schwebebahn-Bahnhof Vohwinkel wird feierlich der Bevölkerung übergeben. Gleichzeitig feiert die Arbeitsgemeinschaft Vohwinkeler Vereine das Jubiläum 50 Jahre AGVV 1958 - 2008.

2008

Am 1. Januar ist die Freiwillige Feuerwehr Vohwinkel mit 33 aktiven Männern, 2 aktiven Frauen und 6 Mitgliedern der Alters- und Ehrenabteilung sowie die Jugendfeuerwehr mit 15 Jugendlichen von der Spitzwegstraße in die oberen Räume des ehemaligen Rathauses Vohwinkel an der Rubensstraße 4a umgezogen.

2007

Vom 22. Juni bis zum 5. Oktober wird der historische, über 100 Jahre alte Schwebebahn-Bahnhof Vohwinkel demontiert und durch eine moderne Endhaltestelle ersetzt.

2007

Am 1. Januar fusionieren die Evangelischen Kirchengemeinden Vohwinkel und Hammerstein. Die Gemeinde Hammerstein wurde der Kirchengemeinde Vohwinkel als Bezirk angegliedert. Die Gottesdienste finden wie gewohnt in den bisherigen Predigstätten statt.

2006

Am 1. Dezember wird auf dem Lienhardplatz der 25. Vohwinkeler Weihnachtsmarkt eröffnet.

2006

Am 19. August beteiligen sich Vohwinkeler Firmen und Einrichtungen an der Pinguinale zum 125-jährigen Bestehen des Wuppertaler Zoos.

2006

Am 5. Juli setzt ein Wolkenbruch Vohwinkel und insbesondere die Eugen-Langen-Straße unter Wasser.

2006

Am 10. Juni wird im Freibad Vohwinkel das 100-jährige Bestehen gefeiert.

2006

Am 13. Mai feiert die Gesamtschule Vohwinkel an der Florian-Geyer-Straße ihr 20-jähriges Bestehen.

2006

Vom 12. bis 21. Mai großes Stadtteilfest unter dem Motto "650 Jahre Vohwinkel"

2006

Am 18. Februar feiert Vohwinkel die erste urkundliche Erwähnung vor 650 Jahren mit einem "Laienschauspiel" des Verkaufs des Hofes Vohwinkel vor 650 Jahren und einem Empfang für geladene Gäste im ehemaligen Rathaus Vohwinkel.

2006

Im Januar/Februar erfolgt eine Hauptuntersuchung des sogenannten Kaiserwagens in der Fahrzeugwerkstatt der Wuppertaler Schwebebahn in Vohwinkel.

2006

Am 1. Januar brennt der ehemalige Stadtsaal Vohwinkel. Der Schaden ist so gewaltig, dass die Brandruine in den folgenden Wochen bis auf die Außenmauern abgetragen wird.

1998

Im März wird das Briefverteilungszentrum in Vohwinkel in Betrieb genommen.

1987

Zum 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Vohwinkel gibt es auf dem Lienhardplatz vom 4. bis 6. September eine große Feier mit einem Umzug mehrerer Feuerwehren durch Vohwinkel.

1984

Der Fußballverein "Freiwillige Feuerwehr Vohwinkel" wird gegründet. Der heutige Name lautet "Fußballfreunde Vohwinkel". Der Verein spielt in der Stadtliga.

1982

Am 4. Juli Einweihung des neuen evangelischen Gemeindezentrums an der Nathrather Straße in Vohwinkel.

1982

Am 28. Juni Einweihung des Kindergartens der Katholischen Kirchengemeinde St. Mariä Empfängnis auf der Tesche.

1981

Am 17. Januar wird die neue Wagenhalle hinter dem Rathaus Vohwinkel der Freiwilligen Feuerwehr Vohwinkel offiziell übergeben.

1980

Am 24. April offizielle Eröffnung der Eissporthalle in Vohwinkel im ehemaligen Gebhardgebäude an der Kaiserstraße. Sie ist eine der größten überdachten Eisbahnen in Europa.

1980

Am 15. Februar offizielle Eröffnung der neuen Justizvollzugsanstalt Simonshöfchen in Vohwinkel. Das alte Gefängnis am Bendahl war zwischen 1863 und 1879 errichtet worden.

1977

Am 12. Februar Einweihung des neuen Gemeindezentrums der Evangelischen Kirchengemeinde in Vohwinkel.

1976

Am 14. Mai Eröffnung des Kindergartens an der Ehrenhainstraße; Träger ist der Elberfelder Erziehungsverein.

1976

Am 5. Mai wird in Vohwinkel das neue Tierheim eröffnet. Das alte Tierheim an der Tiergartenstraße wurde wegen unzureichender hygienischer Verhältnisse geschlossen.

1976

Am 3. Mai stirbt der Textilfabrikant und Kunstmäzen Klaus Gebhard im Alter von 80 Jahren in München.

1975

Am 1. Januar werden im Rahmen der kommunalen Neugliederung die Ortsteile Dönberg und Obensiebeneick (bisher Neviges), Dornap (bisher Wülfrath) und die Gemeinde Schöller nach Wuppertal eingemeindet. Seitdem gehören Dornap und Schöller zum Stadtbezirk Vohwinkel.

1974

Am 16. Mai Freigabe des Sonnborner Kreuzes für den Verkehr. Dieses Autobahnkreuz verknüpft vier Autoschnellstraßen miteinander, und abschnittsweise verlaufen bis zu 15 Fahrspuren neben- bzw. übereinander.

1974

Am 12. Februar Einweihung des Kindergartens an der Nathrather Straße.

1973

Am 10. Februar wird der 1907 auf dem Hof hinter dem Rathaus errichtete Steigerturm abgerissen.

1972

Am 28. November wird das Sonnborner Kreuz offiziell für den Verkehr freigegeben. Damit gibt es nun eine durchgehende Verbindung zwischen der Autobahnanschlußstelle Wuppertal-Nord und Düsseldorf.

1972

Am 17. November Einweihung der Gemeinschaftsgrundschule Elfenhang.

1970

Die Firma C. Blumhardt Fahrzeugwerke Vohwinkel feiert ihr 100-jähriges Bestehen.

1969

Die Landwirtschaftsschule in der Corneliusstraße in Vohwinkel wird geschlossen; ihre Aufgaben werden von der neu eröffneten Landwirtschaftsschule in Mettmann übernommen. Die Schule war im Jahr 1900 von Wülfrath nach Vohwinkel verlegt worden; unter dem damaligen Namen "Landwirtschaftliche Winterschule" war sie für die Kreise Mettmann, Solingen und Düsseldorf-Land zuständig.

1957

Am 5. September Eröffnung der neu eingerichteten Zweigstelle der Stadtbibliothek im Vohwinkeler Verwaltungshaus.

1956

Am 20. Juli Einweihung des neuen Schulgebäudes der Realschule an der Blücherstraße.

1956

Am 1. Juli beginnt das Straßenverkehrsamt mit der Ausgabe der neuen KFZ-Schilder. Ab sofort beginnt jedes Nummernschild der in Wuppertal zugelassenen Kraftfahrzeuge mit dem Buchstaben "W" (für Wuppertal).

1956

Am 23. Juni 1956 Freigabe der Autostraße (damalige B 326, heutige A 46) vom Autobahnzubringer Düsseldorf-Süd bis zum Westring in Wuppertal-Vohwinkel. Die neue Verbindung ist die erste Straße, die nach dem Krieg im Rheinland vierspurig gebaut wird.

1956

Am 15. Januar Einweihung des evangelischen Gemeindehauses der Kirchengemeinde Vohwinkel auf der Tesche.

1954

Durch die Fusion der Vereine SSV Wuppertal 04 und TSG Vohwinkel kommt es am 8. Juli, vier Tage nach dem Gewinn der ersten Fußballweltmeisterschaft für Deutschland, zur Gründung des Wuppertaler Sportvereins (WSV). Von 1972 bis 1975 spielt der WSV in der 1. Bundesliga.

1953

Am 13. August Abriss eines alten Windrades auf der Roßkamper Höhe. Es war rund 100 Jahre vorher erbaut worden und versorgte die nähere Umgebung viele Jahrzehnte mit Wasser.

1952

Am 12. Oktober Einweihung des Sportplatzes Lüntenbeck, der vom FSV Vohwinkel genutzt wird.

1942

Am 26. Februar Einweihung der Katholischen Kirche Sankt Ludger in Vohwinkel durch den Kölner Weihbischof August Frotz, der ein gebürtiger Vohwinkeler ist.

1931

Am 26. Juni Besuch des Schienenzeppelins in Wuppertal. Der von Propellern angetriebene Triebwagen wird als technische Sensation gefeiert. Der Schienenzeppelin wird allerdings niemals planmäßig eingesetzt.

1930

Am 25. Januar erhält die neu gegründete Stadt Barmen-Elberfeld durch einen Erlass des Preußischen Staatsministeriums den Namen Wuppertal.

1929

Am 1. August Gründung der Wupperstadt Barmen-Elberfeld durch Zusammenlegung der Stadtgemeinden Barmen, Elberfeld, Vohwinkel, Cronenberg und Ronsdorf, des Ortsteils Beyenburg aus der Stadtgemeinde Lüttringhausen sowie Teilen der Stadtgemeinden Haan, Wülfrath, Hardenberg-Nevoges und Teilen der Landgemeinde Schöller, Gruiten und Gennebreck. Die neu entstehende Stadt hat eine Gesamtfläche von ca. 15.000 ha und rund 415.000 Einwohner. Grundlage für diese "Stadtgründung" ist das "Gesetz über die kommunale Neugliederung des rheinisch-westfälischen Industriegebietes", das der Preußische Landtag am 29. Juli 1929 verabschiedet hatte.

1929

Am 23. Juni Einweihung der Waldkampfbahn in Vohwinkel. Die Fertigstellung ist das letzte große Bauprojekt der selbstständigen Stadt Vohwinkel. Baubeginn war im Jahr 1924. Noch heute wird die Anlage von Sportvereinen und Schulen genutzt.

1929

Am 1. Mai Betriebsgemeinschaft der Solinger Kreis- und Stadtbahn.

1929

Am 30. März Eröffnung der Straßenbahn Wieden - Elberfeld.

1929

Am 7. März stirbt Heinrich Bammel im Alter von 73 Jahren. Am 1. Oktober 1888 wurde er Bürgermeister der damals gerade selbstständig gewordenen Gemeinde Vohwinkel und blieb es bis 1919. Er war bei den Bürgern äußerst beliebt und wurde auch von seinen politischen Gegnern geachtet, da er sein Amt stets zum Wohle der Gemeinde und ihrer Einwohner einsetzte.

1928

Am 19. Februar die ersten und einzigen Abiturienten der Stadt Vohwinkel.

1928

Die Berufsberatung an das hiesige neu entstandene Reichsarbeitsamt angegliedert.

1927

Das orthopädische Gesundheitsturnen in den Schulen beginnt.

1926

Am 18. November Schließung der Volkshochschule in Vohwinkel wegen rückläufiger Zuhörerzahlen.

1926

Stiftung des Banners seitens der Stadt für die Reichsjugendwettkämpfe der Schulen.

1926

Die Beamtenfachschule in dem städtischen "Deutschen Kaiser" untergebracht.

1925

Am 23. August Gründung des MGV "Alemannia" in Vohwinkel als Gesangsabteilung des Fußballvereins "Alemannia 07". Im Jahr 1936 löst man sich vom Hauptverein und wird ein eigenständiger Verein.

1925

Am 20. Januar Gründung des Verkehrsvereins Vohwinkel, der es sich zum Ziel gesetzt hat, "Vohwinkel und seine Umgebung zu einem anziehenden Verkehrspunkt des Bergischen Landes zu machen".

1925

Das Schulkino im Stadtsaal.

1925

Gründung der Firma Metzenauer & Jung, heute Fanal-Elektrik.

1924

Am 20. September Gründung der Druckerei Eugen Huth.

1921

Am 12. Februar erhält Vohwinkel Stadtrechte.

1919

Auf dem Turm des Rathauses Vohwinkel wird eine 5 PS starke elektrische Alarmsirene aufgestellt.

1913

Hilfsschule eröffnet. 1928 zweiklassig.

1913

Die Schulzahnkliniken eingerichtet.

1910

Der erste Kreiskommunalarzt, auch für die Schulen, angestellt.

1909

Elektrische Straßenbahn Vohwinkel - Dornap - Mettmann und Wülfrath eröffnet.

1909

Postgebäude am Bahnhof bezogen.

1908

Am 1. April Eröffnung des zweiten evangelischen Kindergartens als "evangelische Kleinkinderschule" auf der Tesche an der Flurstraße, heutige Kärntnerstraße.

1908

Vohwinkels neuester Bahnhof eingeweiht. Es ist der dritte Bahnhof in Vohwinkel, der heute noch genutzt wird.

1907

Am 11. November Inbetriebnahme des neuen Verschiebebahnhofes Vohwinkel.

1907

Am 13. Oktober Einweihung der Katholischen Kirche Sankt Mariä Empfängnis in Vohwinkel durch den Kölner Kardinal und Erzbischof Antonius Fischer. Die Anwesenheit des Kardinals ist dadurch zu erklären, dass mehr als 3/4 der Baukosten durch Sammlungen innerhalb der Erzdiözese Köln aufgebracht worden sind. Bemerkenswert ist auch, dass sogar Papst Pius X. zur Kirchweihe ein Segenstelegramm schickt.

1907

Am 1. September wird in Vohwinkel ein Zollamt eröffnet, das Ende Juni 1930 im Zuge von Sparmaßnahmen geschlossen wird.

1906

Am 1. April geht die "Vohwinkeler Volksbücherei" in städtischen Besitz über. Die seit 1901 bestehende Bücherei hatte bei ihrer Gründung einen Buchbestand von 145 Exemplaren, bei der Übernahme durch die Stadt sind es bereits 2.031 Bücher.

1906

Vohwinkel an das Fernsprechnetz Elberfeld angeschlossen.

1906

Postamt I. Klasse in Vohwinkel.

1904

Der erste Königliche Kreisschulinspektor nimmt seinen Amtssitz in Vohwinkel auf.

1904

Gründung der Schützengesellschaft Vohwinkel 04.

1903

Am 25. Mai wird der Kölner Weihbischof Augustinus Frotz in Vohwinkel geboren. Er gilt als "Vater der Diakonie", da er sich schon vor dem zweiten Vatikanischen Konzil engagiert für die Wiedereinführung des ständigen Diakonats für verheiratete Männer einsetzt. So weiht er im April 1968 weltweit erstmals fünf verheiratete Männer im Kölner Dom zu Diakonen. Frotz stirbt 1994 in Bergisch-Gladbach.

1902

Am 25 November Gründung der Malerwerkstätten Orth in Vohwinkel.

1902

Am 4. August wird die katholische Schule auf dem Halbenberg eröffnet.

1901

Am 8. November Gründung der Firma Stocko, Metallwarenfabrik, in Vohwinkel.

1901

Am 11. August wird die St. Mariä Empfängnis-Gemeinde in Vohwinkel zur selbstständigen Pfarrgemeinde erhoben.

1901

Gründung des CVJM-Posaunenchores Vohwinkel.

1901

Eröffnung einer Volksbücherei in Vohwinkel. Anfangs wird diese Leihbibliothek von der Fortbildungsschule unterhalten, erst 1906 geht sie in städtischen Besitz über.

1901

Schwebebahn bis Vohwinkel durchgeführt.

1900

Der erste katholische Kindergarten in einem Hintergebäude des St. Josephshauses, Friedrichstraße, heutige Lettow-Vorbeck-Straße.

1900

Gründung des Imkervereins Vohwinkel.

1900

Gründung der Kalkwerke Oetelshofen.

1899

Am 1. Mai Eröffnung der Handwerker-Fortbildungsschule (Berufsschule) in Vohwinkel.

1899

Elektrische Straßenbahn Vohwinkel - Haan - Hilden.

1899

Elektrische Eisenbahn Vohwinkel - Gräfrath - Solingen.

1896

Der Steigerturm der Freiwilligen Feuerwehr Vohwinkel wird zum Marktplatz verlegt. Dort bleibt der Turm bis 1907 stehen.

1896

Verbindungsstrecke Vohwinkel - Varresbeck hergestellt.

1896

Am 15. März wird der Textilindustrielle und Kunstsammler Klaus Gebhard in Elberfeld geboren.

1894

Am 1. Juni evangelische Schule Halbenberg eröffnet.

1893

Der erste katholische Geistliche, Rektor Dr. Steinberg, in Vohwinkel.

1892

Am 26. April eröffnet Rektor Franz Philipps an der Kaiserstraße in Vohwinkel eine "Private höhere Knabenschule", die später in das naturwissenschaftliche Gymnasium Vohwinkel integriert wird.

1891

Im Sommer wird auf dem eisenbahnstaatlichen Gelände ein Steigerturm für die Freiwillige Feuerwehr Vohwinkel errichtet.

1890

Die Evangelische Kirche in Vohwinkel eingeweiht.

1890

Am 1. Mai Eröffnung der evangelischen Schule auf der Tesche.

1889

Stadtfernsprechnetz in Vohwinkel eröffnet.

1889

Eisenbahn Vohwinkel - Aprath - Velbert fertiggestellt.

1888

Am 1. Juli wird Vohwinkel selbstständige Landbürgermeisterei innerhalb des Kreises Mettmann. Sonnborn wird in den Stadtbezirk Elberfeld eingemeindet. Erster Bürgermeister wird Heinrich, der bereits am 30. September 1888 sein Amt niederlegt, um sein Amt als neugewählter Bürgermeister in Wald bei Solingen anzutreten.

1888

Am 30. Mai Gründung des "Vohwinkeler Turnvereins". Der Verein fusioniert im Jahr 2001 mit dem Sonnborner Turnverein. Der neu entstandene Verein gehört mit mehr als 2.500 Mitgliedern zu den größten Sportvereinen in Wuppertal.

1888

Postneubau in Vohwinkel bezogen.

1887

(1890) Eisenbahn Vohwinkel - Wald - Solingen erbaut.

1887

Am 25. November Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Vohwinkel, eine der ältesten im Tal gegründeten Feuerwehren. In den Wochen darauf wird die Stärke der Wehr auf 12 Steiger und 24 Spritzenmannschaften festgelegt. Übungen finden vom 1. März bis 1. November alle 14 Tage statt.

1885

Am 1. Oktober Eröffnung des ersten evangelischen Kindergartens als "erste evangelische Kleinkinderschule" an der Bahnstraße.

1882

Der erste evangelische Geistliche, Sengelmann, in Vohwinkel.

1880

Am 3. Mai Einweihung der ersten katholischen Volksschule auf dem Rottscheidt in Vohwinkel, einer Vorgängerschule der katholischen Grundschule an der Corneliusstraße. Kurioserweise hat Vohwinkel somit eine katholische Schule bevor es dort eine selbstständige Pfarrgemeinde (1901) gibt.

1879

Am 1. Dezember Eröffnung der Landwirtschaftsschule für den Kreis Mettmann in Wülfrath; die Schule wird 1900 von Wülfrath nach Vohwinkel verlegt.

1879

Am 15. September Eröffnung der Strecke der Rheinischen Eisenbahn von Düsseldorf nach Hagen. Die neue Linie macht der Bergisch-Märkischen Eisenbahn Konkurrenz, da sie kürzer ist sowie geringere Fahrzeiten und Fahrpreise hat.

1879

Am 1. April Gründung der Holzgroßhandlung Kolk & Co. in Vohwinkel.

1878

Am 29. August Einweihung der Evangelischen Schule in der Grotenbeck, später Volksschule an der Yorckstraße, die heute eine Grundschule ist. Bei der Eröffnung der Schule muss ein Lehrer 165 Schüler unterrichten.

1877

Vohwinkel wird Kreisstadt im Kreise Mettmann.

1876

Am 17. Mai wird die Postexpedition in Vohwinkel zu einem Postamt II. Klasse umgewandelt.

1874

Gründung der Zahnradfabrik Ewald Speth.

1874

Gründung der ersten deutschen "Gemeinschaft der Siebenten-Tage-Adventisten" in Vohwinkel.

1873

Vohwinkels neuer Bahnhof wird eingeweiht. Es ist der zweite Bahnhof in Vohwinkel, nahe dem heutigen Stationsgarten.

1868

Die Eisenbahnstrecke Vohwinkel - Köln wird in Betrieb genommen.

1867

Am 1. September wird Sonnborn mit Vohwinkel von Haan abgetrennt und zur Selbstständigen Bürgermeisterei erhoben.

1860

Am 21. September wird der Kreis Mettmann mit der Kreisstadt desselben Namens konstituiert.

1856

Am 23. Mai Einweihung der evangelischen Volksschule in der Kaiserstraße. Im Jahr 1922 wird die Schule in das Gebäude Gebhardtstraße verlegt. Die Schule wird heute als städtische Gemeinschaftsgrundschule fortgeführt.

1855

Am 10. Dezember wird Heinrich Bammel in Köckte/Altmark geboren. Er stirbt am 7. März 1929.

1853

Am 1. November beginnt in einer umgebauten Scheune des Bauern Wülfing am Lienhardplatz der erste Unterricht einer Schule in Vohwinkel, der "Vorläuferschule" der evangelischen Volksschule. Es ist die älteste Schule in Vohwinkel; bis dahin besuchten die Vohwinkeler Kinder Schulen in Sonnborn, Düssel, Gräfrath, Schöller oder Oberhaan.

1849

Am 1. November wird in Vohwinkel die erste Postexpedition eröffnet. Kurioserweise wird die offizielle Genehmigung für diese Einrichtung durch das General-Postamt in Berlin erst am 4. November erteilt.

1848

Am 1. Juli Gründung der Metallwarenfabrik J.C.F. Kaufmann. Die Firma wurde in Velbert gegründet und siedelte später nach Vohwinkel über.

1847

Am 1. Dezember wird die Prinz-Wilhelm-Bahn von Steele-Neviges bis zur Station Vohwinkel durchgeführt.

1841

Am 3. September Personenpost zwischen Vohwinkel - Elberfeld und Vohwinkel - Solingen zur Beförderung zur Bahn hin.

1841

Am 21. Mai Eröffnung der Eisenbahnstrecke Erkrath - Vohwinkel. Am 20. Dezember 1838 war bereits die Strecke Düsseldorf - Erkrath eröffnet worden. Am 3. September 1841 Eröffnung der Endstrecke Vohwinkel - Elberfeld, zunächst für den Personenverkehr und einige Monate später auch für den Güterverkehr.

1838

Bau der Chaussee zwischen Sonnborn und Vohwinkel.

1832

Gründung der Firma Ferdinand von Hagen Söhne und Koch, Scharnier- und Beschlagfabrik.

1820

Am 1. November werden die Kreise Mettmann und Elberfeld vereinigt.

1817

Die Gemeinde Sonnborn, mit Vohwinkel, der Bürgermeisterei Haan zugeteilt.

1816

Am 24. April Kreiseinteilung. Zum Kreis Mettmann wird Sonnborn mit 6.000 Seelen, zu denen auch Vohwinkel gehört, hinzugenommen.

1815

Am 5. April ergreift König Wilhelm III. von Preußen Besitz von den "Rheinlanden".

1815

Die sogenannte Essen-Solinger-Provinzialstraße über Dornap - Vohwinkel angelegt, man sagt, als Werk Napoleons.

1806

Am 4. November Dekret Napoleons. Vohwinkel liegt in der Mairie Sonnborn, das zum Canton Elberfeld und Arrondissement gleichen Namens gehört.

1530

Gründung der evangelisch-reformierten Gemeinde in Schöller, der wahrscheinlich ältesten evangelischen Gemeinde im Bergischen Land.

1356

Erste gesicherte urkundliche Erwähnung des Hofes "Vohwinkel".

 

Quellen:

Peter Elsner in Bergischer Geschichtsverein: Geschichte im Wuppertal, diverse Jahrgänge, 1992 - 2006.

Hermann Kießling: Vohwinkel - Vergangenheit und Gegenwart, 1974.

Bürgermeister Dr. Landwehr: Verwaltungsbericht der Stadt Vohwinkel für die Jahre 1919 - 1929, 1929.

Schulrat Karl Ziegler: Geschichte der Stadt Vohwinkel, 1929.

 

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